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Bild unkenntlich machen

Bild wählen, Stellen markieren, speichern. Die markierten Stellen sind danach nicht mehr im Bild — und die Daten, die ein Foto sonst mitführt, auch nicht mehr.

Bild wählen

Bild hierher ziehen Das Bild bleibt auf deinem Gerät. Es wird nirgendwohin übertragen.

Verpixeln ist keine Schwärzung

Ein verpixeltes oder weichgezeichnetes Gesicht ist nicht gelöscht, sondern umgerechnet. Bei kleinen Rastern lässt sich aus einem solchen Bereich mit genügend Aufwand wieder etwas herausholen — besonders bei Schrift und Zahlen, wo die Menge der möglichen Vorlagen klein ist. Ein Nummernschild mit acht Zeichen ist genau so ein Fall.

Hier wird kein Filter über die Stelle gelegt. Der Bereich wird mit Schwarz überschrieben und das Bild danach neu aufgebaut — die ursprünglichen Bildpunkte sind nicht mehr vorhanden.

Was ein Foto sonst noch verrät

In einem Foto stecken neben den Bildpunkten Daten, an die kaum jemand denkt: der Aufnahmeort als GPS-Koordinate, Datum und Uhrzeit, Kameramodell und Seriennummer, manchmal der Name des Besitzers.

Zwei davon überleben sogar das Entfernen der Metadaten: das kleine Vorschaubild in den EXIF-Daten, das oft noch das unbeschnittene oder unbearbeitete Original zeigt, und zusätzliche Bilder, die manche Kameras hinter das eigentliche Foto hängen. Beide verschwinden hier, weil das Ergebnis aus den Bildpunkten neu geschrieben wird und nicht aus der Ausgangsdatei.

Auch Reste hinter dem Dateiende sind damit weg — die Lücke, durch die 2023 auf Android-Telefonen zugeschnittene Screenshots wiederherstellbar waren.

Die Prüfung nach dem Speichern

Nach dem Schreiben wird die fertige Datei wieder aufgeteilt und nachgesehen, was darin steht. Findet sich etwas anderes als die Bildpunkte — oder liegt etwas hinter dem Dateiende —, wird die Datei nicht gespeichert, sondern gemeldet.

Das Ergebnis ist ein PNG. Die Drehung aus den EXIF-Daten wird vorher angewendet, damit ein Hochformat-Foto nicht gekippt herauskommt.

Wofür das gedacht ist

Ein Auto verkaufen, ohne das Kennzeichen mitzuliefern. Ein Foto weitergeben, auf dem jemand zu sehen ist, der das nicht möchte. Einen Beleg schicken, auf dem eine Adresse oder eine Kontonummer steht.

Für ein PDF gibt es dafür ein eigenes Werkzeug, weil dort ganz andere Dinge zu entfernen sind — Text, Schriften, Formularfelder, frühere Fassungen.