Das ICC-Profil ist kein persönliches Datum, sondern steuert die Farbdarstellung. Entfernst du es, können Farben blasser wirken.
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Was steht überhaupt in einem Foto?
Jede Kamera und jedes Handy schreibt beim Auslösen Zusatzinformationen in die Datei: Aufnahmedatum, Kameramodell, Belichtungswerte — und bei eingeschalteter Ortung die GPS-Koordinaten. Wer ein Foto von zu Hause verschickt oder in ein Forum stellt, gibt damit unter Umständen seine Adresse preis.
Warum nicht einfach neu abspeichern?
Weil das Qualität kostet. Ein JPEG, das man öffnet und wieder speichert, wird erneut komprimiert — jedes Mal etwas schlechter. Dieses Werkzeug schneidet stattdessen nur die Metadaten-Abschnitte heraus und lässt die Bilddaten Byte für Byte unverändert.
Was wird entfernt?
| EXIF (APP1) | Kamera, Objektiv, Datum, Belichtung, GPS |
| XMP | Bearbeitungsverlauf, Schlagwörter, Urheberangaben |
| IPTC (APP13) | Redaktionelle Angaben, Bildunterschriften |
| Kommentare | frei eingetragene Texte |
| PNG-Textchunks | tEXt, iTXt, zTXt, eXIf, tIME |
| ICC-Farbprofil | nur wenn du es ausdrücklich abwählst |
Wie viele Bilder auf einmal?
So viele du willst — zieh den ganzen Ordner hinein. Jedes Bild bekommt seine eigene Zeile mit eigenem Speichern-Knopf, und darunter liegt ein Knopf, der alle zusammen als ZIP-Datei speichert.
Einzeln speichern ist der schnellere Weg, besonders am Handy. Eine ZIP-Datei muss dort erst entpackt werden, und beim Packen hält der Browser kurz alle Bilder gleichzeitig im Speicher — bei sehr vielen großen Fotos kann ihm das zu viel werden. Der Knopf sagt dir deshalb vorher, wie groß das Archiv wird.
Bleibt die Datei verwendbar?
Ja. Das JFIF-Segment, das JPEG-Dateien für die Kompatibilität brauchen, bleibt erhalten, ebenso alle Bild- und Farbtabellen. Entfernt wird ausschließlich, was beschreibt — nicht, was darstellt.