Inhalt eingeben.
SVG ist die richtige Wahl für die Druckerei — verlustfrei skalierbar, mit echten Millimetermaßen und enthaltener Ruhezone.
Statisch oder dynamisch
Viele bekannte Generatoren erzeugen dynamische Codes: Der Code zeigt nicht auf deine Adresse, sondern auf einen Server des Anbieters, der dann weiterleitet. Hört das Abo auf, hört der Code auf zu funktionieren — auch auf bereits gedrucktem Material.
Hier passiert das nicht. Der erzeugte Code enthält deinen Inhalt unmittelbar. Es gibt nichts, was abgeschaltet werden könnte. Der Preis dafür: Das Ziel lässt sich nachträglich nicht ändern, und es gibt keine Scan-Statistik.
Die Sache mit dem Logo
Fast überall liest man, Fehlerkorrekturstufe H vertrage 30 % Überdeckung. Das ist falsch. Die 30 % beziehen sich auf Codewörter — und ein Codewort ist ein Block aus 2 × 4 Modulen, der bereits vollständig verloren ist, wenn ein einziges seiner Module verdeckt wird. Am Rand des Logos zerstörst du also Codewörter, die nur zu einem Achtel überdeckt sind.
GS1 hat das nachgemessen: Bei Stufe H und rund 15 % Logofläche sind bereits 35 % des Fehlerkorrektur-Budgets aufgebraucht.
Das Rücklesen
Statt Prozentregeln zu erklären, prüft das Werkzeug nach: Der fertige Code wird verkleinert, leicht gedreht, unscharf gerechnet und dann wieder zurückgelesen. Besteht ein Code mit Logo diesen Test nicht, wird der Download gesperrt — gemessen, nicht geschätzt.
Überweisung per QR-Code (GiroCode)
Der Reiter „Überweisung“ erzeugt einen EPC-QR-Code nach EPC069-12, den Banking-Apps als Überweisungsvorlage einlesen. Die Spezifikation schreibt Fehlerkorrekturstufe M und höchstens 331 Byte vor. Umlaute zählen dabei doppelt, deshalb zählt die Anzeige Bytes statt Zeichen — das ist der klassische Fehler bei GiroCode-Generatoren.
- SVG nehmen, nicht PNG — die Druckerei skaliert Pixelbilder sonst falsch.
- Die Ruhezone von vier Modulen ist in der Datei enthalten und darf nicht weggeschnitten werden.
- Modulgröße mindestens 0,4 mm. Das Werkzeug zeigt sie für deine Druckbreite an.
- Kein Rot für die Module: Kassenscanner arbeiten mit rotem Licht und sehen Rot als Weiß.
- Keine Farbverläufe — sie senken die Modulation und damit die Lesbarkeit.